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Nach dem Doppelpunkt kommen die Apostrophe, die Form – und dann: der Inhalt, der uns Halt geben und gleichzeitig den Boden unter den Füßen wegreißen will. 

Erst fallen, dann fliegen. Schreiben und Lesen. 

Leben im Wort.

Die ‘apostrophe führt an, auf und gibt dem Ganzen einen Rahmen.

Wir, das Team der Scheibbser Literaturtage „Die Wörter, die Wörter!“, haben uns gedacht: Wir hielten Worte und Texte gerne in der Hand, schwarz auf weiß, weiß auf schwarz gedruckt. Wir haben uns gedacht, ein Literaturmagazin ins Leben zu rufen, denn: 

Texte brauchen Raum. Nicht nur eine Bühne, sondern auch Papier – etwas, das bleibt. 

Schreibende sollen daher die Gelegenheit erhalten, eigene Texte zu publizieren – das gilt sowohl für Hobby-Schriftsteller*innen als auch für jene, die professionell im Literaturbetrieb tätig sind. Die ‘apostrophe will quer durch die Schichten der Zwiebel jeder* und jedem* die Möglichkeit geben, Texte zu präsentieren. 

Die ‘apostrophe setzt also Fragezeichen, aber ebenso Ausrufezeichen, Doppelpunkte und Anführungszeichen. Die ‘apostrophe lässt uns Zeichen so lange aneinanderreihen, bis sie zu Worten werden. 

die ‘apostrophe – eure Bühne auf Papier